Nachhaltige Putzmittel – Alternativen für zu Hause

Eines meiner absoluten Lieblingsdinge, die man zu Hause tun kann: Auf dem Sofa liegen! Irgendwo zwischen Wäsche zusammenlegen und Müll rausbringen steht Putzen. Auch wenn ich mich jetzt hier als Putzmuffel oute, die vielen Chemiekeulen – auch bekannt als Putzmittel haben mich schon lange gestört. Ganz zu Schweigen von der ausgewachsenen Plastikflaschen-Sammlung, die unter meiner Spüle gewohnt hat. Und nachdem mein Bad so gut wie plastikfrei auskommt, war dies das nächste Thema, dem ich widmen wollte. Egal ob ihr euch also zu den Putzteufeln oder Putzmuffeln zählt, ihr könnt bei diesem Thema eine ganze Ecke nachhaltiger werden. Bestimmt!

Do it Yourself: Sauberkasten

Die Ladies von „sauberkasten.de“ haben offenbar schon länger hinterfragt, was alles in den fertigen Putzmitteln drin ist und was genau sich hinter Sammelbegriffen und chemischen Fachwörtern versteckt. Selbstredend sind das in den meisten Fällen schädliche Inhaltsstoffe, die nicht nur unsere Abwässer und damit die Umwelt belasten, sondern vor allem unsere Gesundheit.
Die Vision der beiden Gründerinnen ist es, alle unnützen Zusatzstoffe zu verbannen. Die Idee: Putzmittel selbst anrühren! Der Sauberkasten* bietet die Möglichkeit, die benötigten Putzmittel selbst zu mischen und zwar nur in der benötigten Menge und mit den wirklich nur dafür benötigten Zutaten! Um genau zu sein: 7 Zutaten für 10 Rezepte.

Sauberkasten Klassik
Foto: Sauberkasten Klassik

Ich nutze den Sauberkasten selbst seit einigen Monaten und habe vom Spülmaschinen-Pulver über Spülmittel und Fenster-Reiniger schon alles ausprobiert und bin super klar gekommen. Und wer Nachschub braucht, kann diese online nachbestellen oder die Bestandteile im nächsten Unverpackt-Laden wieder nachkaufen. Toller Kasten!

Nachhaltige Utensilien

Wenn Du das nächste Mal einkaufen gehst: Kauf’s nachhaltiger! Angefangen vom Schwamm bis hin zum Spültuch oder den Handschuhen – es gibt mittlerweile für fast jedes Produkt eine nachhaltige Alternative.

Die gelben Plastik-Schwämme lassen sich sehr gut mit einem Kupfer-Schwamm ersetzen oder mit solchen, die aus kompostierbaren Materialien wie Sisal bestehen. Fast jede Drogerie oder Supermarkt bietet mittlerweile alternative Produkte an.

Putzen geht auch nachhaltig

Holz statt Plastik

Generell gilt; greife vorrangig zu nachwachsenden Materialien statt Kunststoffe, dann machst Du schon die Hälfte richtig. Bevor Du also die unansehnlich gewordene Spülbürste nachkaufst, schau‘ doch mal bei „Bürstenhaus Redecker“ vorbei. Ein Familienbetrieb*, welcher seit 1935 alle möglichen Bürsten produziert – natürlich aus nachhaltigen Materialien. Die Produkte reichen von der Wäscheklammer über klassische Kleiderbürsten bis hin zum Backpinsel. Die Produkte sehen nicht nur schöner aus als die Plastik-Version aus dem schwedischen Möbelhaus, sie sind in den meisten Fällen auch einfacher kompostierbar.

Bürstenhaus Redecker Sortiment
Foto: Bürstenhaus Recker

In diesem Sinne: Frohes Putzen!

[*unbezahlte Werbung trotz Markennennung!]

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